Checkpoint Charlie



US-Militärpolizist bei der Registrierung von US-Bürgern, um 1976 (Foto: U.S. Army/Whittel Quelle: AlliiertenMuseum/Slg. Provan)





Für die Registrierung der Militär- und Zivilangehörigen waren die jeweiligen Militärpolizeien der Westmächte verantwortlich. Für amerikanische Besucher Ost-Berlins, die dem amerikanischen Militär oder diplomatischen Dienst angehörten, war die 287th Military Police Company zuständig. Nach dem Bau der Berliner Mauer wurde sie zeitweise durch Einheiten aus der Bundesrepublik unterstützt.

Die Soldaten und zivilen Angehörigen der Westmächte waren verpflichtet, sich vor dem Übertritt nach Ost-Berlin am Checkpoint Charlie registrieren zu lassen. Fahrzeuge der Westmächte trugen amerikanische, britische und französische Militärkennzeichen. Die Behörden und Organe der DDR waren nicht berechtigt, Angehörige der Westmächte beim Übertritt nach Ost-Berlin zu kontrollieren. Auch während des Aufenthalts in Ost-Berlin war dies nicht erlaubt. In Sichtweite des Checkpoint Charlie am Sektorenübergang Friedrichstraße/Zimmerstraße hatte die DDR einen von ihr als Grenzübergangsstelle bezeichneten Kontrollpunkt eingerichtet. Diesen durften die Angehörigen der Westmächte ohne anzuhalten durchqueren. Der Zugang nach Ost-Berlin erfolgte durch den von der DDR als Grenzübergangsstelle bezeichneten Sektorenübergang Friedrichstraße/Zimmerstraße, welcher gegenüber Checkpoint Charlie eingerichtet wurde. Bei der Überfahrt bzw. dem Übertritt nach Ost-Berlin hielten sie den DDR-Grenztruppen lediglich Dokumente entgegen, die die Personen als Angehörige der Westmächte auswiesen. Eine Überprüfung der Dokumente oder gar eine Durchsuchung von Fahrzeugen oder Taschen war der DDR untersagt und wurde als Verstoß gegen das Besatzungsrecht verstanden.


US-Militärpolizist bei der Registrierung von US-Bürgern, um 1976 (Foto: U.S. Army/Whittel Quelle: AlliiertenMuseum/Slg. Provan)


Für die Registrierung der Militär- und Zivilangehörigen waren die jeweiligen Militärpolizeien der Westmächte verantwortlich. Für amerikanische Besucher Ost-Berlins, die dem amerikanischen Militär oder diplomatischen Dienst angehörten, war die 287th Military Police Company zuständig. Nach dem Bau der Berliner Mauer wurde sie zeitweise durch Einheiten aus der Bundesrepublik unterstützt.
Die Soldaten und zivilen Angehörigen der Westmächte waren verpflichtet, sich vor dem Übertritt nach Ost-Berlin am Checkpoint Charlie registrieren zu lassen. Fahrzeuge der Westmächte trugen amerikanische, britische und französische Militärkennzeichen. Die Behörden und Organe der DDR waren nicht berechtigt, Angehörige der Westmächte beim Übertritt nach Ost-Berlin zu kontrollieren. Auch während des Aufenthalts in Ost-Berlin war dies nicht erlaubt. In Sichtweite des Checkpoint Charlie am Sektorenübergang Friedrichstraße/Zimmerstraße hatte die DDR einen von ihr als Grenzübergangsstelle bezeichneten Kontrollpunkt eingerichtet. Diesen durften die Angehörigen der Westmächte ohne anzuhalten durchqueren. Der Zugang nach Ost-Berlin erfolgte durch den von der DDR als Grenzübergangsstelle bezeichneten Sektorenübergang Friedrichstraße/Zimmerstraße, welcher gegenüber Checkpoint Charlie eingerichtet wurde. Bei der Überfahrt bzw. dem Übertritt nach Ost-Berlin hielten sie den DDR-Grenztruppen lediglich Dokumente entgegen, die die Personen als Angehörige der Westmächte auswiesen. Eine Überprüfung der Dokumente oder gar eine Durchsuchung von Fahrzeugen oder Taschen war der DDR untersagt und wurde als Verstoß gegen das Besatzungsrecht verstanden.



Französische Gendarmen (mi.), britische (re. und amerikanische (li.) Militärpolizisten am Checkpoint Charlie, um 1968 (Foto: U.S. Army Quelle: AlliiertenMuseum/Slg. Provan)



Für die Franzosen übernahm am Checkpoint Charlie das Détachement de Gendarmarie de Berlin Aufklärung die Aufklärung, Betreuung und Abwicklung der Fahrten nach Ost-Berlin.

Neben der Baracke in der Straßenmitte gehörte zum Checkpoint Charlie eine ehemalige Gewerbefläche an der Friedrichstraße, die u.a. als Pausenraum für die diensthabenden Soldaten genutzt wurde (s. Foto). Eine in unmittelbarer Nähe zum Checkpoint gelegene Wohnung diente den amerikanischen Streitkräften zudem als Beobachtungspunkt.



Eine britische Militärpolizistin prüft die Dokumente eines Fahrzeuginsassen, um 1970 (Foto: U.S. Army Quelle: AlliiertenMuseum/Slg. Provan)





Im Gegensatz zum amerikanischen und zum französischen Schalter hinterließen die Briten keine Portraitfotos der zum Zeitpunkt der Außerdienststellung befehlshabenden Offiziere. Jedoch hinterließen auch sie technisches Gerät wie einen Telefonapparat, eine Schreibtischlampe und eine Schreibmaschine.



Zuständig für die Kontrolle britischer Soldaten und Zivilisten war die 247 Provost Company. Entgegen der britischen Tradition der regelmäßigen Rotation kompletter Einheiten statt Versetzungen einzelner Soldaten verblieb die Einheit bis zu deren Auflösung 1994 in Berlin.



Die diensthabenden Militärpolizisten kontrollierten ausschließlich Soldaten, Diplomaten und zivile Angehörigen der Westmächte. Für Touristen aus Frankreich, Großbritannien und den USA war eine Registrierung am Checkpoint Charlie nicht verpflichtend. Die Stempelabdrücke vom Checkpoint Charlie in den Reisedokumenten waren ein beliebtes Souvenir. Im Gegensatz zum militärischen und diplomatischen Personal und deren Familienangehörigen der Westmächte mussten sich Touristen und Privatreisende beim Übertritt nach Ost-Berlin einer Kontrolle durch die DDR-Grenztruppen unterziehen.



Checkpoint Charlie, um 1976 (Foto: U.S. Army Quelle: AlliiertenMuseum/Slg. Provan)





1976 wurde die aus den 1960er Jahren stammende doppelte Holzbaracke durch zwei miteinander verbundene Büro-Container ersetzt. In dieser Zeit wurde der Checkpoint auch zunehmend mit weiterer Technik wie Überwachungskameras ausgestattet. Bewusst wurde weiterhin auf einen behelfsmäßig anmutenden Unterstand gesetzt. Damit wollte die für Checkpoint Charlie verantwortliche U.S. Army den provisorischen Status symbolisieren, in dem sich das dem Viermächte-Status unterworfene Berlin weiterhin befand.



Gemäß Besatzungsrecht und nach Auffassung der Westmächte gehörten weder West- noch Ost-Berlin zur Bundesrepublik bzw. zum Territorium der DDR. In West-Berlin wurde dies beispielsweise durch eigene Reisepässe verdeutlicht. Die DDR hingegen bezeichnete Ost-Berlin offiziell als „Hauptstadt der DDR“. Die volle politische und staatliche Einbindung Ost-Berlins in die DDR und die Präsenz der Regierung in der Stadt stellte einen Verstoß gegen das Besatzungsrecht dar. Diese Entwicklung wurde jedoch durch die Westmächte geduldet, was sich u.a. durch das Vier-Mächte-Abkommen 1971 und durch die Eröffnung von Botschaften in Ost-Berlin in den Jahren 1973/74 manifestierte.



Panzerkonfrontation am Checkpoint Charlie, Oktober 1961 (Foto: U.S. Army/Signal Division/Charles Bonin Quelle: AlliiertenMuseum/Slg. Provan)







Ausgebaute Baracke, um 1962 (Foto: U.S. Army/ Gene Bane Quelle: AlliiertenMuseum/Slg. Provan)





Entgegen allgemeinem Sprachgebrauch handelte es sich bei Checkpoint Charlie nie um einen Grenzübergang. Alle vier Besatzungsmächte durften sich frei in der gesamten Stadt bewegen und

machten von diesem Recht auch Gebrauch. Vor dem Bau der Berliner Mauer war der Übertritt von Ost- nach West-Berlin und umgekehrt über ca. 80 Straßen möglich. Mit dem Mauerbau am 13. August 1961 reduzierte sich diese Möglichkeit für die Westmächte sukzessive auf eine. Checkpoint Charlie diente den Westmächten als eine Art freiwillige Selbstkontrolle und Beobachtungsposten. Dadurch hatte die Militärpolizei jederzeit einen Überblick, welche Diplomaten, Militär- und Zivilangehörigen sich in Ost-Berlin aufhielten und konnte vor Ort im Bedarfsfall ohne Zeitverzug eingreifen. Am 22. September 1961 errichteten die Amerikaner die erste Baracke auf der Friedrichstraße, deren Fassade in der Dauerausstellung des AlliiertenMuseums zu sehen ist. Die Sowjetunion verzichtete in ihrem Sektor auf eine ähnliche Dienststelle.



Die im Besatzungsrecht verankerte Bewegungsfreiheit der Alliierten wurde im Oktober 1961 durch die DDR blockiert, als Grenztruppen einen amerikanischen Diplomaten freien Übertritt nach Ost-Berlin hinderten. Die Aberkennung ungehinderter alliierter Zugangsrechte durch die DDR eskalierte in den folgenden Tagen. Am 27. und 28. Oktober 1961 standen sich für 16 ½ Stunden am Checkpoint Charlie amerikanische und sowjetische Panzer gefechtsbereit gegenüber.



1962 wurde die ursprüngliche Holzbaracke durch eine Zwillingsbaracke ergänzt. Der Ausbau ermöglichte die permanente Anwesenheit von britischen und französischen Militärpolizisten am Checkpoint Charlie.


Panzerkonfrontation am Checkpoint Charlie, Oktober 1961 (Foto: U.S. Army/Signal Division/Charles Bonin Quelle: AlliiertenMuseum/Slg. Provan)



Ausgebaute Baracke, um 1962 (Foto: U.S. Army/ Gene Bane Quelle: AlliiertenMuseum/Slg. Provan)


Entgegen allgemeinem Sprachgebrauch handelte es sich bei Checkpoint Charlie nie um einen Grenzübergang. Alle vier Besatzungsmächte durften sich frei in der gesamten Stadt bewegen und
machten von diesem Recht auch Gebrauch. Vor dem Bau der Berliner Mauer war der Übertritt von Ost- nach West-Berlin und umgekehrt über ca. 80 Straßen möglich. Mit dem Mauerbau am 13. August 1961 reduzierte sich diese Möglichkeit für die Westmächte sukzessive auf eine. Checkpoint Charlie diente den Westmächten als eine Art freiwillige Selbstkontrolle und Beobachtungsposten. Dadurch hatte die Militärpolizei jederzeit einen Überblick, welche Diplomaten, Militär- und Zivilangehörigen sich in Ost-Berlin aufhielten und konnte vor Ort im Bedarfsfall ohne Zeitverzug eingreifen. Am 22. September 1961 errichteten die Amerikaner die erste Baracke auf der Friedrichstraße, deren Fassade in der Dauerausstellung des AlliiertenMuseums zu sehen ist. Die Sowjetunion verzichtete in ihrem Sektor auf eine ähnliche Dienststelle.

Die im Besatzungsrecht verankerte Bewegungsfreiheit der Alliierten wurde im Oktober 1961 durch die DDR blockiert, als Grenztruppen einen amerikanischen Diplomaten freien Übertritt nach Ost-Berlin hinderten. Die Aberkennung ungehinderter alliierter Zugangsrechte durch die DDR eskalierte in den folgenden Tagen. Am 27. und 28. Oktober 1961 standen sich für 16 ½ Stunden am Checkpoint Charlie amerikanische und sowjetische Panzer gefechtsbereit gegenüber.

1962 wurde die ursprüngliche Holzbaracke durch eine Zwillingsbaracke ergänzt. Der Ausbau ermöglichte die permanente Anwesenheit von britischen und französischen Militärpolizisten am Checkpoint Charlie.



Checkpoint Charlie, um 1987 (Foto: U.S. Army Quelle: AlliiertenMuseum/Slg. Provan)





Die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs hatten das Recht, sich ungehindert in allen vier Sektoren von Berlin zu bewegen. Mit dem Bau der Berliner Mauer blieb den Westmächten nur noch die Friedrichstraße als einziger Übergang in den sowjetischen Sektor. Ab dem 23. August 1961 sicherte im Westteil der Friedrichstraße ein Sonderkommando der amerikanischen Militärpolizei die Fahrten von Angehörigen der Westmächte nach und durch Ost-Berlin ab. Dies betraf die Patrouillen („flag tours“), die die Westmächte täglich in Ost-Berlin unternahmen. Aber auch alle außerhalb des Dienstes unternommene Fahrten nach Ost-Berlin mussten von den Soldaten, Diplomaten und deren Angehörigen angemeldet werden. Das Sonderkommando wurde schnell zu einer dauerhaften militärischen Dienststelle. Später klärten hier Militärpolizisten aller drei Westmächte Militär- und Zivilangehörige über die Regeln des Übergangs auf und informierten über Verhaltens- und Vorsichtsmaßregeln für Ost-Berlin .

Der hier ausgestellte Checkpoint Charlie war von 1986 bis zu seinem Abbau am zur offiziellen Außerdienststellung des Kontrollpunkts am 22. Juni 1990 in Betrieb.

Hinter den Schaltern der Westmächte hängen die Fotoportraits der jeweiligen befehlshabenden Offiziere. Leider sind die Fotografien der britischen Kommandeure dem AlliiertenMuseum bei der Übernahme des Checkpoint Charlie nicht mit übergeben worden.



Zum Zeitpunkt der Außerdienststellung war Brigadegeneral Sidney Shachnow (li.), Kommandeur der U.S. Army Berlin Brigade und damit Befehlshaber der amerikanischen Truppen in Berlin. Oberstleutnant G.L. Pittmann (Mitte) befehligte in seiner Funktion als Provost Marshal der Garnison die amerikanische Militärpolizei in Berlin. Oberst J.E. Counts (re.) war im Juni 1990 stellvertretender Kommandeur und Stabschef der U.S. Army Berlin Brigade. Es fehlt ein Portrait von Generalmajor Raymond G. Haddock, zu damaligen Zeitpunkt (1988-1990) Stadtkommandant im amerikanischen Sektor. Vermutlich wurde dessen Fotografie vor der Übergabe der Baracke entfernt.



Neben den Portraits wurden weitere Original-Gegenstände, die zur Ausstattung gehörten, übergeben. Darunter befindet sich eine Schreibmaschine, Telefonapparate, eine Kaffeemaschine inkl. Styroporbecher, eine Schreibtischlampe, ein Funkgerät und ein Schaltpult, das vermutlich zur Steuerung der Außenbeleuchtung diente. Einige Objekte mussten aus konservatorischen Gründen aus dem Checkpoint Charlie entfernt werden.

Den französischen Vertretern war der mittlere Schalter zugeteilt. Die militärische Hierarchie der Garnison wurde durch vier gerahmte Portraits repräsentiert. General Franҫois Cann (li.) war von 1987 bis Oktober 1990 der letzte französische Stadtkommandant von Berlin. General Guy Jolibois 2. v. li.) fungierte als Kommandeur der französischen Streitkräfte in Berlin. Oberst Darmau (2. v. r.) kommandierte als höchster Offizier der Gendarmarie in Berlin das französische Kontingent am Checkpoint Charlie. Oberstleutnant Choquet (r.) war dessen Stellvertreter.



Die Franzosen hinterließen ebenfalls einige Bürogegenstände, darunter eine Schreibmaschine und ein Telefonapparat, die sich heute noch in der Baracke befinden. Die künstlichen Topfpflanzen zwischen den Schaltern gehören ebenfalls zur Originalausstattung.



Checkpoint Charlie, um 1988 (Foto: U.S. Army Quelle: AlliiertenMuseum/Slg. Provan)





Im Jahr 1986 wurden die beiden seit 1976 betrieben Container durch einen neuen Bau ersetzt. Hergestellt von der fränkischen Firma Cadolto, wurde dieser Modulbau bis zur Außerdienststellung von Checkpoint Charlie im Juni 1990 von den Westmächten genutzt.



Wie der dem internationalen Buchstabieralphabet entnommene Name nahelegt, war Checkpoint Charlie nicht der einzige Kontrollpunkt der Westmächte. Die Checkpoints Alpha und Bravo befanden sich am Beginn bzw. am Ende der Transitstrecke von der Bundesrepublik von und nach West-Berlin. Checkpoint Alpha befand sich am Grenzübergang Marienborn-Helmstedt an der heutigen Bundesautobahn 2. Nach Berlin reisende Angehörige der Westmächte mussten sich dort registrieren, bevor sie sich auf den Weg über die Transitautobahn durch die DDR nach West-Berlin machen durften. Checkpoint Bravo befand sich am West-Berliner Ende der Transitstrecke in Berlin-Wannsee, Ortsteil Dreilinden, im amerikanischen Sektor an der heutigen Bundesautobahn 115. Im Verständnis der Westmächte war Checkpoint Charlie der dritte Kontrollpunkt, der den Anspruch Frankreichs, Großbritanniens und der USA auf den ihnen im Besatzungsrecht garantierten freien Zugang zu ganz Berlin zu sicherte.



Außerdienststellung des Checkpoint Charlie, 22. Juni 1990 (Foto: U.S. Army Quelle: AlliiertenMuseum/VIA)







Der Standort nach dem Abbau, August 1990 (Foto: U.S. Army Quelle: AlliiertenMuseum/Slg. Provan)





Nachdem die friedliche Revolution im Fall der Berliner Mauer ihren emotionalen Höhepunkt gefunden hatte und sich eine Vereinigung beider deutscher Staaten und ein Abzug der Besatzungsmächte aus Berlin anbahnte, wurde Checkpoint Charlie obsolet. Mit der Unterzeichnung des Zwei-Plus-Vier-Vertrages am 12. September 1990 und dem Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland am 3. Oktober 1990 wurde die Kontrolle über Berlin formal von alliierten in deutsche Hände übergeben.



Über die Jahrzehnte war Checkpoint Charlie zu einem weltweit bekannten Symbol der Teilung Deutschlands geworden. Im Beisein der damaligen Außenminister der im Zwei-Plus-Vier-Format über die Zukunft Deutschlands verhandelnden Staaten, Hans-Dietrich Genscher (Bundesrepublik), Markus Meckel (DDR), Eduard Schewardnadse (Sowjetunion), Roland Dumas

(Frankreich), Douglas Hurd (Großbritannien) und James Baker (USA), wurde Checkpoint Charlie am 22. Juni 1990 in einer Zeremonie offiziell außer Dienst gestellt. Mit einem Kran wurde die Baracke von ihrem Standort auf der Friedrichstraße gehoben. Heute wird vor Ort versucht, mittels einer Kopie der ersten Holzbaracke die im Verlauf der Jahre nach der Einheit verlorengegangene Authentizität wiederzubeleben. Seit 1998 sind die letzte Baracke vom Checkpoint Charlie sowie die Original-Fassade der Ersten in der Dauerausstellung des AlliiertenMuseums zu besichtigen.